Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Kurs abgeschlossen Wannsee-Konferenz

(VHS, ab Di., 12.9., 18.00 Uhr )

Am 20. Januar 1942 kamen fünfzehn hochrangige Vertreter des NS-Staates in einer luxuriösen Villa am Berliner Wannsee zusammen, um über die "Endlösung" der "Judenfrage" zu beraten: Das erhalten gebliebene Protokoll über die "Besprechung mit anschließendem Frühstück" dokumentiert in kaum verklausulierter Form den Gesamtplan zur Ermordung der europäischen Juden. Man entschied, so dokumentiert es das Protokoll, insgesamt elf Millionen Juden zu deportieren, sie mörderischer Zwangsarbeit auszusetzen und die Überlebenden und nicht Arbeitsfähigen auf andere Weise ums Leben zu bringen. Was waren das für Männer, die sich an diesem Menschenverbrechen beteiligten und was wurde aus ihnen?
Noch zu Beginn des 20. Jahrhunderts arbeiteten 38 Prozent der Erwerbstätigen Deutschlands in der Landwirtschaft. Damit gehörte die Landwirtschaft, neben der Industrie, zu den großen Arbeitgebern. Heute sind weitaus weniger Menschen in der Landwirtschaft beschäftigt. Dennoch hat sich die Zahl der Menschen, die der Landwirt mit Lebensmitteln versorgt, wesentlich gesteigert. Ein enormer technologischer Fortschritt hat diese Entwicklung begünstigt, begleitet von Regularien und Verordnungen. Aus den Bauernhöfen und den sie begleitenden Unternehmen sind moderne Betriebe geworden. Vor welchen Herausforderungen steht der einzelne Landwirt, der Betriebsinhaber? Unterstützung erfahren die Landwirte durch landtechnische Lohnunternehmen wie die Firma Plogmaker. Als Gäste auf deren Firmengelände erhalten wir Einblick in den Dienstleistungsumfang eines modernen Unternehmens. Unter dem Motto "Von der Saat bis zur Ernte" steht das 1979 gegründete Unternehmen u.a. für Mais- und Getreideernte, Düngung, Gewässerunterhaltung, Gehölzpflege, Holz häckseln sowie für Kommunalarbeiten. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine Anmeldung erforderlich.

freie Plätze Arbeitskreis "Selmer Ortsfamilienbuch"

(VHS, ab Do., 5.10., 16.00 Uhr )

Viel ist schon erforscht worden im Arbeitskreis und neue Interessierte sind immer willkommen. Menschen, die heimatverbunden, geschichtsinteressiert oder einfach nur neugierig auf Informationen über alle Selmer Familien und Personen bis 1900 sind, sind zur Mitarbeit eingeladen. Das Selmer Ortsfamilienbuch wird eine Bündelung von Wissen über Selmer Einzelpersonen und Familien, ihren Wohnsitz und welche Berufe sie ausübten. Manches ist nicht einfach herauszufinden, aber gerade darin besteht der Reiz für passionierte Familienforscher: die Suche nach Quellenangaben. Familienforschung, nicht nur über die eigene Familie, ist eine vielfältige Aufgabe und schließt auch den ein oder anderen Archivbesuch ein. Wünschenswert (keine Bedingung) sind Computerkenntnisse zwecks Nutzung entsprechender Programme.

Anmeldung möglich Unternehmen vor Ort: Mediengruppe Lonnemann

(VHS, ab Di., 7.11., 18.00 Uhr )

Als ein Unternehmen zwischen Tradition und Innovation präsentiert sich die Mediengruppe Lonnemann. Im Jahr 1909 von Anton Lonnemann als Buchhandel mit Buchdruckerei und Buchbinderei gegründet, verfügt das Haus Lonnemann heute über ein Full-Service-Angebot. Dazu zählen neben der Druckvorstufe, dem Datenmanagement und dem Druck über die Weiterverarbeitung bis hin zur Logistik alle notwendigen Arbeitsschritte. Die Mitarbeitenden von Inhaber Hubert Lonnemann erstellen Printmedien aus einer Hand. Damit präsentiert sich das Medienhaus Lonnemann als eine der größten und leistungsstärksten Druckereien in Nordrhein Westfalen. Ständig expandierend hat sich der Betrieb seit dem Jahr 1990 an der Ludgeristraße 13 niedergelassen. Bei der Betriebsbesichtigung lernen Sie neueste Drucktechniken kennen. Im Anschluss steht die Firmenleitung für ein Gespräch über die Firmenphilosophie und -strategie zur Verfügung. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

Anmeldung möglich 9. November 2017

(VHS, ab Do., 9.11., 19.00 Uhr )

Sie sind herzlich zu dieser von Bürgerinnen und Bürgern organisierten Gedenkveranstaltung eingeladen. Mit dieser Veranstaltung möchten wir den ermordeten Bürgerinnen und Bürgern jüdischen Glaubens ihre Würde als Menschen zurückgeben und ihren kulturellen Beitrag für die Gesellschaft wertschätzen. Die historische Wahrheit, dass Jüdinnen und Juden Mordopfer der Pogromnacht 1938 sind, bleibt unangetastet.
Nehmen Sie sich Zeit für das Gedenken und Erinnern. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Gedanken. Sie sind willkommen.

freie Plätze Aus dem Reisetagebuch: Ostafrika

(VHS, ab Mi., 22.11., 19.00 Uhr )

Ostafrika ist unglaublich facettenreich: Die unterschiedlichen Kulturen, die grandiosen Landschaften, der Tierreichtum, die Menschen verschiedener Volksgruppen, der Kontrast zwischen Armut und Reichtum. Unser Vortrag zeigt, warum es uns immer wieder in diese Region zieht. Folgen Sie uns auf unserer Ostafrikareise von Nairobi zum Amboseli Nationalpark und weiter über Arusha in Tansania zum Manyara-See. Den Campingplatz mit den Baumlöwen hinter uns lassend, werden uns die Pisten vorbei an Dodoma, der Hauptstadt Tansanias, nach Iringa führen. Die größte Stadt Tansanias, die pulsierende Metropole Daressalam, ist ein weiterer Wegpunkt und Ausgangspunkt für einen Abstecher in eine andere Welt: Stonetown auf Sansibar. Nach den Usambarabergen und der anschließende Grenzquerung in der Nähe des Tsavo-Nationalparks werden wir über den Trans-Africa-Highway zum Gebirgszug der Aberdares und in eines der größten Rosenanbaugebiete der Welt am Naivasha-See gelangen. Entlang der Abbruchkante des Ostafrikanischen Grabenbruchs führt uns der Weg wieder an unseren Ausgangspunkt: Nairobi.

freie Plätze Musikalische Autorenlesung "Drei Worte auf einmal"

(VHS, ab Mi., 29.11., 19.00 Uhr )

Zwei Brüder müssen zueinander finden. Klaus, der ältere, ist schwer behindert. Chris, der jüngere, lebt für seine Musik. In ihrem Roman "Drei Worte auf einmal" nimmt Maria Knissel die Leser mit auf eine spannende Lebensreise.
Chris ist dreizehn, als Klaus mit dem Motorrad verunglückt und schwer behindert in die Familie zurückkehrt. Der große Bruder, der bis dahin für Chris immer Vorbild war, ist völlig verändert, kann weder gehen noch sprechen. Aber mit Hilfe der Musik findet Chris im Lauf der Jahre Wege, um Klaus auf eine ganz eigene Art neu kennenzulernen und mit ihm zu kommunizieren. Zwischen den beiden "ziemlich besten Brüdern" entwickelt sich eine intensive Beziehung, die fast ohne Worte auskommen muss. Doch wer nicht sprechen kann, sieht manchmal mehr.
Für die musikalische Begleitung sorgt der Saxofonist Stephan Völker, auf dessen Erlebnissen der Roman beruht.
Im Anschluss an die Lesung laden die Autorin und der Musiker das Publikum zu einem außergewöhnlichen Dialog ein. Stephan Völker, dessen Leben mit seinem behinderten Bruder den Roman in weiten Teilen inspiriert hat, kann authentisch von seinen Erfahrungen erzählen. Mit Maria Knissel können die Zuhörer über die literarische Umsetzung diskutieren.

freie Plätze Ik küer Plat! Du auk?

(VHS, ab Di., 16.1., 19.00 Uhr )

Plattdeutsch: Von gestern, unnütz? Diese Fragen stellen sich heute durchaus. Wie nützlich es ist Platt zu sprechen wissen vor allem Menschen, die beruflich engen Kontakt zu älteren Mitbürgern haben, beispielsweise Angestellt im Pflege- und Rettungsdienst, Ärzte und Sprechstundenhilfen. Denn Plattdeutsch weckt Erinnerungen, klingt schön, witzig und ist oftmals weniger verletzend. Aber auch Kinder und Jugendliche möchten gerne ihre Großeltern verstehen und sich mit ihnen in Platt unterhalten können. Ebenso wollen Mitglieder von plattdeutschen Laienspielscharen nicht nur Texte auswendig sprechen, sondern brenzlige Situationen sprachlich frei meistern können. So ist es nicht verwunderlich, dass Platt zwar "von gestern" ist, aber dennoch heutzutage Anhänger findet, die sie als tägliche Umgangssprache benutzen, oder sie zumindest verstehen und gerne hören. Dies zeigt auch die große Anzahl an plattdeutschen Theateraufführungen im ganzen Münsterland, die jährlich zigtausende Menschen in ihren Bann ziehen.
Für diesen Kurs benötigen Sie keine Vorkenntnisse, doch wenn welche vorhanden sind, ist es auch nicht weiter störend! Am Ende der acht Abende können Sie einiges an Platt verstehen und kürn. Der Dozent Dr. Klaus-Werner Kahl ist im gesamten Münsterland durch seine Plattkurse bekannt. Weitere Informationen zu dem Sprachkurs sind auf der Internetseite www.plattdeutsch.net zu finden. Für Auskünfte steht Dr. Kahl unter der Rufnummer 05454-7619 gerne zur Verfügung.
Zusätzlich zur Kursgebühr entstehen Materialkosten: Für ein Lehrbuch, ein Übungsbuch, weitere Kopien und zwei CD's müssen 25,00 € direkt beim Kursleiter bezahlt werden.

freie Plätze Arbeitskreis "Selmer Ortsfamilienbuch"

(VHS, ab Do., 1.2., 16.00 Uhr )

Viel ist schon erforscht worden im Arbeitskreis und neue Interessierte sind immer willkommen. Menschen, die heimatverbunden, geschichtsinteressiert oder einfach nur neugierig auf Informationen über alle Selmer Familien und Personen bis 1900 sind, sind zur Mitarbeit eingeladen. Das Selmer Ortsfamilienbuch wird eine Bündelung von Wissen über Selmer Einzelpersonen und Familien, ihren Wohnsitz und welche Berufe sie ausübten. Manches ist nicht einfach herauszufinden, aber gerade darin besteht der Reiz für passionierte Familienforscher: die Suche nach Quellenangaben. Familienforschung, nicht nur über die eigene Familie, ist eine vielfältige Aufgabe und schließt auch den ein oder anderen Archivbesuch ein. Wünschenswert (keine Bedingung) sind Computerkenntnisse zwecks Nutzung entsprechender Programme.
Die Burg Botzlar hat seit ihrer Entstehung im 12. Jahrhundert vielfältige Funktionen in ihren dicken Mauern erfüllt. Ursprünglich als Trutzburg erbaut, diente sie im Mittelalter als Gerichtsstätte, in der Neuzeit als Schule der NS-Frauenschaft. In den Nachkriegsjahren erfüllte der Herrensitz als Notunterkunft für Familien, aber auch als Archiv sinnvolle Aufgaben. Kurs vor dem in den achtziger Jahren des vorherigen Jahrhunderts drohenden Abriss entschloss sich der Rat der Stadt Selm zum Umbau als Ratszentrum. Jetzt steht eine weitere Aufgabe für die historischen Gemäuer an. Das im Besitz der Bürgerstiftung Stadt Selm befindliche Gebäude wird mit Mitteln der Regionale 2016 zu einem Gemeinbedarfszentrum für alle Selmerinnen und Selmer ertüchtigt und umgebaut. Von Beginn an in diesen Prozess eingebunden ist Frau Dr. Heine - Hippler, Denkmalpflegerin des Landschaftsverbandes Westfalen Lippe. Als für die Region zuständige Ansprechpartnerin wird Frau Dr. Heine - Hippler erläutern, welche Möglichkeiten und Grenzen aus denkmalpflegerischer Sicht für die Funktionswandlung der Burg Botzlar bestehen und am praktischen Beispiel demonstrieren.

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