Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Anmeldung möglich Einige waren Nachbarn - Some were Neighbours

(VHS, ab Mo., 27.1., 9.00 Uhr )

"Some Were Neighbors - Einige waren Nachbarn": Kollaboration & Komplizenschaft im Holocaust adressiert eine der zentralen Fragen zum Holocaust: Wie war der Holocaust möglich? Die zentrale Rolle von Hitler und anderen Führern der NSDAP ist unbestreitbar. Doch die Abhängigkeit dieser Täter von unzähligen anderen für die Durchführung der NS-Rassenpolitik ist weniger bekannt. Im nationalsozialistischen Deutschland und in dem von Deutschland dominierten Europa entwickelten sich überall, in Regierung und Gesellschaft, Formen von Zusammenarbeit und Mittäterschaft, wo immer die Opfer von Verfolgung und Massenmord auch lebten.
Some Were Neighbors untersucht die Rolle der gewöhnlichen Menschen im Holocaust und die Vielzahl von Motiven und Spannungen, die individuelle Handlungsoptionen beeinflussten. Diese Einflüsse reflektieren Angst, Gleichgültigkeit, Antisemitismus, Karriereangst, Ansehen in der Gemeinschaft, Gruppenzwang oder Chancen auf materiellen Gewinn. Die Ausstellung zeigt auch Personen, die den Möglichkeiten und Versuchungen, ihre
Mitmenschen zu verraten, nicht nachgegeben haben und uns daran erinnern, dass es auch in außergewöhnlichen Zeiten Alternativen zu Kollaboration und Täterschaft gibt.

Anmeldung möglich Arbeitskreis "Selmer Ortsfamilienbuch"

(VHS, ab Do., 30.1., 16.00 Uhr )

Viel ist schon erforscht worden im Arbeitskreis und neue Interessierte sind immer willkommen. Menschen, die heimatverbunden, geschichtsinteressiert oder einfach nur neugierig auf Informationen über alle Selmer Familien und Personen bis 1900 sind, sind zur Mitarbeit eingeladen. Das Selmer Ortsfamilienbuch wird eine Bündelung von Wissen über Selmer Einzelpersonen und Familien, ihren Wohnsitz und welche Berufe sie ausübten. Manches ist nicht einfach herauszufinden, aber gerade darin besteht der Reiz für passionierte Familienforscher: die Suche nach Quellenangaben. Familienforschung, nicht nur über die eigene Familie, ist eine vielfältige Aufgabe und schließt auch den ein oder anderen Archivbesuch ein. Wünschenswert (keine Bedingung) sind Computerkenntnisse zwecks Nutzung entsprechender Programme.

freie Plätze AK Frauen in Selm

(VHS, ab Di., 4.2., 18.00 Uhr )

Herzliche Einladung an alle Frauen, die sich in der Stadt Selm in unterschiedlicher Weise engagieren oder engagieren möchten. Gegenseitige Unterstützung und Solidarität ist ein wichtiges Merkmal dieses Zusammenschlusses. Der Arbeitskreis steht allen interessierten Frauen offen.

Anmeldung möglich Esther Lorenz: Hebräische Lieder

(VHS, ab So., 9.2., 17.00 Uhr )

Mit dem Konzertprogramm "Hebräische Lieder" präsentiert Esther Lorenz israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. Begleitet wird sie dabei an der Gitarre von Hendrik Schacht. Diese musikalische Reise durch das Judentum führt in die biblische Zeit des Segens, den Isaak irrtümlicherweise seinem zweitgeborenen Sohn Jakob zusprach („V'yiten l'cha“), erzählt von der Sehnsucht König Davids nach Gott, als er sich in der Wüste Juda befand (Psalm 63), zitiert die Worte zweier Geliebter aus dem Hohelied („Dodi li“) und besingt den "Abend der Rosen" in "Erev shel shoshanim" - ein modernes israelisches Liebeslied, das oft auf Hochzeiten gespielt und gesungen wird. Weniger bekannt ist die Musik der sephardischen Juden, die sich nach ihrer Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel sowie in New York ansiedelten. Erläuterungen über Feiertage und Bräuche, Anekdoten und die berühmte Prise Humor im Judentum vervollständigen dieses musikalische Kaleidoskop, das jüdisches Leben und Fühlen von verschiedenen Seiten beleuchten möchte. Auch moderne Vertonungen von Naomi Shemer, Sara Levy Tanai, Josef Hadar sowie vertonte Gedichte von Nathan Jonathan und dem Gelehrten Solomon Ibn Gabirol gehören zu ihrem Repertoire.

Anmeldung möglich Jüdische Sportler in Westfalen

(VHS, ab Di., 11.2., 18.00 Uhr )

Das Thema Sport in Verbindung mit der jüdischen Geschichte vor 1945 ist in Deutschland wenig erforscht. Die Geschichte des jüdischen Sports im heutigen NRW begann am 11. März 1902 mit der Gründung des Jüdischen Turnvereins Köln. Da nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten die bürgerlichen Sportvereine und -verbände ihre jüdischen Mitglieder innerhalb weniger Wochen und Monate im vorauseilenden Gehorsam ausgeschlossen hatten, gründeten sich zahlreiche weitere jüdische Sportvereine. Mit 136 Vereinen entwickelte sich in Westfalen und im Rheinland einen starke jüdische Sportkultur. Sie ist vergessen, ebenso wie die Leistungen und Beiträge vieler Jüdinnen und Juden bei der Verbreitung des Sports im sozialen und gesellschaftlichen deutschen Alltag. Zu ihnen gehörte auch Erich Schild, ein vielversprechender Athlet, der seine Kindheit in Selm verbrachte und rechtzeitig aus Nazi-Deutschland fliehen konnte. Der Historiker Prof. Dr. Lorenz Peiffer hat mit seinem "historischen Handbuch für Nordrhein-Westfalen" seine Geschichte und die der Vereine und zahlreicher weiterer Sportler erforscht und dokumentiert. Er wird daraus in der Alten Synagoge vortragen und zum Gespräch zur Verfügung stehen. Der Selmer Künstler Heinz Cymontkowski, der bereits vor dreißig Jahren Kontakt zu Erich Schild suchte, wird persönliche Erinnerungen an die Begegnungen mit ihm beitragen.

auf Warteliste Unternehmen vor Ort: Mennes GmbH

(VHS, ab Mi., 12.2., 15.00 Uhr )

Wie ein roter Faden zieht sich die Expansion durch die Entwicklung der Firma Mennes. 1976 u.a. von Klaus Mennes, dem Vater des jetzigen Geschäftsführers Peter Mennes gegründet, erfolgt 1986 der Umzug nach Selm. Die heutige Fertigung konzentriert sich auf zwei Produktzweige an zwei Standorten innerhalb des Industriegebietes: Spezialglastechnik und Kunststofftechnik. Bei der Betriebsbesichtigung besteht die Gelegenheit die laufende Produktion im Spezialglas-Bereich kennenzulernen. Zum Spezialglas zählt beispielsweise Hitze- oder Säure-resistentes Glas. Im Anschluss steht Peter Mennes zu einem Gespräch zur Verfügung. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine vorherige Anmeldung erforderlich.

freie Plätze Aus dem Reisetagebuch: Tschechien

(VHS, ab Di., 18.2., 18.30 Uhr )

Die Reisenden Iris Meyer und Ingo Schmitmann nehmen Sie mit auf eine Rundreise im wahrsten Sinne des Wortes - auf eine Reise durch Tschechien im großen Bogen rund um die Hauptstadt Prag. Vom Norden kommend besuchen wir Liberec am Berg Jested und fahren über Kutna Hora weiter bis nach Olomouc. Über die Bata-Stadt Zlin führt uns unsere Reise weiter nach Brünn, kurz vor der österreichischen Grenze. Die böhmischen Städte Telc und Cesky Krumlov mit ihrem einzigartigen Weltkulturerbe gehören genauso zu den Reisezielen wie die kleine Großstadt Pilsen. Unsere Entdeckungsreise lassen wir im weltbekannten Bäderdreieck um Marienbad und Karlsbad ausklingen.

auf Warteliste Unternehmen vor Ort: McAirlaid`s Vliesstoffe GmbH

(VHS, ab Mi., 26.2., 17.00 Uhr )

Noch relativ jung am Standort Selm präsentiert sich McAirlaids Vlies GmbH als innovatives, aufstrebendes Unternehmen mit über 500 Mitarbeitern an fünf Standorten - vier davon in Deutschland. Werk 1 befindet sich in Heilbad Heiligenstadt, Werk 2 in Berlingerode, das Weiterverarbeitungswerk in Selm und das Head Quarter in Steinfurt. Seit 2006 verfügt das Unternehmen auch über einen Standort in Übersee: Rocky Mount, Virginia (USA).
McAirlaids, 1997 in Steinfurt gegründet, gilt als der größte Airlaid-Hersteller, der ohne Klebe-und Bindemittel produziert. Die Produkte werden u.a. im Lebensmittelbereich und medizinischen Bereich eingesetzt. Im Anschluss an den Rundgang steht Peter Lehnhoff für ein Gespräch über die Firmenphilosophie und -strategie zur Verfügung. Für die Teilnahme an der Veranstaltung ist eine vorherige Anmeldung erforderlich. Schon an dieser Stelle der Hinweis, dass im Betrieb Handy- und Fotografier-Verbot besteht!

freie Plätze Equal Pay Day

(VHS, ab Di., 17.3., 10.00 Uhr )

Der Equal Pay Day markiert symbolisch die geschlechtsspezifische Lohnlücke. Umgerechnet ergeben sich daraus 77 Tage, die Frauen 2020 umsonst arbeiten.
Der Gender Pay Gap (GPG) beschreibt die geschlechtsspezifische Lohnlücke: den prozentualen Unterschied im durchschnittlichen Bruttostundenverdienst von Männern und Frauen. Die vom Statistischen Bundesamt errechneten Bruttostundenlöhne der Frauen betrugen im Jahr 2018 17,09 Euro, während Männer auf 21,60 Euro kamen. Damit liegt die Lohnlücke in Deutschland bei 21 Prozent.

Der Arbeitskreis Frauen wird an diesem Tag mit einem Stand auf dem Wochenmarkt vor dem Bürgerhaus vertreten sein und mit einem Muffin-Verkauf auf die Lohnungerechtigkeit zwischen Frauen und Männern hinweisen. Entsprechend der Lohnlücke zahlen Männer pro Muffin 1 Euro und Frauen 79 Cent.

freie Plätze Aus dem Reisetagebuch: Marokko

(VHS, ab Di., 31.3., 18.30 Uhr )

Reiche Kultur, liebenswerte Menschen, weite Landschaften - der Norden Marokkos hat viel zu bieten.
Begleiten Sie die Reisenden Iris Meyer und Ingo Schmitmann in die Königsstädte Rabat, Fes, Meknes und Marrakesch, in Paläste und Gärten und in das Gewusel der Souks in den Medinas mit ihren Düften nach Zimt und Kardamon. Jahrhunderte alte mächtige Stadtmauern, orientalische Stimmung mit Schlangenbeschwörern, Wasserverkäufern und Märchenerzählern auf dem Jemaa el-Fna in Marrakesch sowie Abstecher nach Casablanca, in das beschauliche Essaouira und die antike römische Stätte von Volubilis runden die Reise ab.
Der Bilderreise wird durch persönliche Anekdoten der Referenten und Zitate aus dem Reisetagebuch ergänzt.

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59379 Selm

Tel.: 02592 922-0
Fax: 02592 922-830
E-Mail: vhs@stadtselm.de

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