Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Bei der Suche nach Ort "Alte Synagoge Bork" wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:

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Anmeldung möglich Dr. Heid: "Müssen wir wieder die Koffer packen?"

(VHS, ab Di., 29.9., 18.00 Uhr )

Nach dem Holocaust hat es bei den in Deutschland lebenden Juden sprichwörtlich immer geheißen, sie säßen auf gepackten Koffern. Dann, als sich ihre Situation konsolidiert hatte, hieß es, die Koffer seien nunmehr ausgepackt. Dies hat sich ganz offensichtlich im wiedervereinigten Deutschland geändert: Spätestens nach dem Anschlag auf die Synagoge in Halle hat sich in der Bundesrepublik wieder ein alt-neuer Antisemitismus breit gemacht, der bei den Juden die Frage aufwirft, ob die Koffer wieder gepackt werden müssen. Wie sicher ist jüdisches Leben in Deutschland?

freie Plätze Lauschsalon: Annette von Droste Hülshoff

(VHS, ab So., 4.10., 17.00 Uhr )

Sprache und Harfe zaubern eine ganz besondere Stimmung in diesem Lauschsalon. Sie erleben diesen Zauber, wenn die Schauspielerin Anja Bilabel die Gedichte der Anette von Droste Hülshoff mal schaurig, mal leidenschaftlich oder verträumt zu Gehör bringt. Die Harfenistin Verena Volkmer unterstreicht mit ihrem Saitenspiel die unterschiedlichen Stimmungen, wohlig-voluminös eben noch die Ohren umschmeichelnd, wandeln sich die Harfenklänge in schaurige Klänge.
Nichts erinnert mehr an die schulische Leselektüre und den damit verbundenen Analysen. Der Lauschsalon bietet Raum "die Droste" neu kennen zu lernen.

freie Plätze Loki Schmidt

(VHS, ab Mi., 7.10., 18.00 Uhr )

Mit dem Namen Loki Schmidt verbinden viele zuerst Bundeskanzler Helmut Schmidt. Dass Loki Schmidt als Kanzlergattin ein ganz eigenes Engagement hatte, ist heute außerhalb Hamburgs nicht sehr bekannt. Christa Mischke hat sich auf ihre Spuren begeben und wird an diesem Abend ihren Lebensweg und ihr Wirken, insbesondere für den Naturschutz, vorstellen. Sie wird aus der Biographie über Loki Schmidt von Professor Reiner Lehberger, Erziehungswissenschaftler und langjähriger beruflicher Wegbegleiter, sowie aus dem Buch "Briefe an Loki Schmidt" von Dr. Georg Winter lesen und zum Gespräch einladen.

Anmeldung möglich 9. November 2020

(VHS, ab Mo., 9.11., 18.30 Uhr )

Anlässlich des 9. Novembers erinnern wir an das jüdische Schulleben in Bork zu Anfang des 19. Jahrhunderts. Mit der Qualität der Elementarschulen in Preußen ist es nicht weit her. Es mangelte an einer guten Ausbildung der Lehrer. Christliche und jüdische Eltern und Schüler nahmen die Erfüllung der achtjährigen Schulpflicht nicht sonderlich ernst. Für die jüdischen Schüler ging die Regierung in Münster das Problem 1823 an, als sie verbindliche Regeln für den Jugendunterricht unter den Juden erließ. Gesetzliche Festlegungen folgten erst 1847.
Der erste jüdische Lehrer in Bork, David Isack, tauchte 1821 auf. Mehr als zehn Lehrer kümmerten sich bis zur Schließung der Schule im Jahr 1899 um die Elementarschulbildung der jüdischen Kinder in Bork.
Die Klage der Regierung über den häufigen Lehrerwechsel in den Synagogengemeinden traf auch auf die Borker Schule zu. Neubesetzungen der Stelle ließen oft lange auf sich warten. Für die Kinder ergab sich daraus ein lückenhafter Schulbesuch, denn nicht immer meldeten die Eltern sie gleich bei der katholischen Schule an.
Sie sind herzlich willkommen zu dieser Veranstaltung.
In der neuen Veranstaltungsreihe der VHS Selm werden das Leben und Werk der großen Komponisten des 18. bis 20. Jahrhunderts in Form von Vorträgen mit anschließenden Konzerten präsentiert. Im Vortrag, veranschaulicht durch Bilder sowie Audio- und Videobeispiele, wird über den künstlerischen Weg des jeweiligen Komponisten, dem der Abend gewidmet ist, referiert. Der Vortrag dauert ca. 1 Stunde. Nach einer Pause (ca. 15 Minuten) folgt das ca. 50-minütige Konzert, in dem verschiedene Klavierwerke dieses Komponisten aufgeführt werden.
Referent und Solist ist unser Gastdozent Dr. Roman Salyutov - ein junger Konzertpianist, Dirigent und Musikwissenschaftler aus Bergisch Gladbach bei Köln. Er ist mit Konzerten weltweit unterwegs, leitet selbst mehrere Orchester, tritt mit Gastseminaren an verschiedenen Universitäten auf und ist Organisator von Kulturprojekten. Alle Info zu seiner Person ist unter www.roman-salyutov.de zu finden.
Nicht jeder Komponist verbindet mit sich den Anfang einer neuen Ära in der Musik - und Bach gehörte gerade zu den wenigen Auserwählten. Lebenslang als Kirchenmusiker tätig, arbeitete der Künstler unermüdlich und beschenkte die Welt mit solchen Errungenschaften, die die Weichenstellung der musikgeschichtlichen Entwicklung auf Jahrhunderte ermöglichten. Trotz der religiösen Ausrichtung seiner Musik, die sich vor allem in seinen Passionen, dem Weihnachtsoratorium und der Hohen Messe zeigt, lässt sich ihr Einfluss bei jedem weiteren Komponisten nachverfolgen, was auf eine der wichtigsten kompositorischen handwerklichen Elemente - die von ihm herausgearbeitete Technik des Kontrapunkts - zurückzuführen ist. Nach seinem Tod für eine Weile in Vergessenheit geraten, wurde Bachs Musik durch den jungen Felix Mendelssohn wiederentdeckt und nimmt seitdem einen festen Platz im konzertanten und kirchlichen Leben ein.
Als 1291 die Genueser Brüder Vivaldi auf dem ersten bekannten Entdeckungsunternehmen des Spätmittelalters im Atlantik südwärts fuhren, ging gerade das Zeitalter der Kreuzzüge zu Ende, in dem die feudal organisierte abendländische Christenheit die gemeinsame Erfahrung einer "Befreiung" ihres Heiligen Landes und Grabes gemacht hatte. Als 1492 ein anderer Genuese, Kolumbus, für die spanische Krone "Westindien" in Besitz nahm, hatte sich die alte Kreuzzugsidee mit der planmäßigen Inbesitznahme ganz neuer Weltgegenden durch einen frühneuzeitlichen christlichen Staat verbunden. Der Vortrag erzählt die frühe Entdeckungsgeschichte in ihren materiellen und ideellen Aspekten und versucht dabei, die Stationen der veränderten europäischen Selbsterfahrung und Erfahrung des Anderen philosophisch zu unterscheiden und zu interpretieren.

Keine Anmeldung möglich Esther Lorenz: Hebräische Lieder

(VHS, ab So., 22.11., 17.00 Uhr )

Mit dem Konzertprogramm "Hebräische Lieder" präsentiert Esther Lorenz israelische und spanisch-jüdische Musikkultur. Begleitet wird sie dabei an der Gitarre von Hendrik Schacht. Diese musikalische Reise durch das Judentum führt in die biblische Zeit des Segens, den Isaak irrtümlicherweise seinem zweitgeborenen Sohn Jakob zusprach („V'yiten l'cha“), erzählt von der Sehnsucht König Davids nach Gott, als er sich in der Wüste Juda befand (Psalm 63), zitiert die Worte zweier Geliebter aus dem Hohelied („Dodi li“) und besingt den "Abend der Rosen" in "Erev shel shoshanim" - ein modernes israelisches Liebeslied, das oft auf Hochzeiten gespielt und gesungen wird. Weniger bekannt ist die Musik der sephardischen Juden, die sich nach ihrer Vertreibung aus Spanien im Mittelalter in ganz Südeuropa, in Israel sowie in New York ansiedelten. Erläuterungen über Feiertage und Bräuche, Anekdoten und die berühmte Prise Humor im Judentum vervollständigen dieses musikalische Kaleidoskop, das jüdisches Leben und Fühlen von verschiedenen Seiten beleuchten möchte. Auch moderne Vertonungen von Naomi Shemer, Sara Levy Tanai, Josef Hadar sowie vertonte Gedichte von Nathan Jonathan und dem Gelehrten Solomon Ibn Gabirol gehören zu ihrem Repertoire.
Karten telefonisch unter 02592/9220 oder 922821 (Kulturbüro)

freie Plätze Aus dem Reisetagebuch: Marokko

(VHS, ab Mi., 9.12., 18.30 Uhr )

Reiche Kultur, liebenswerte Menschen, weite Landschaften - der Norden Marokkos hat viel zu bieten.
Begleiten Sie die Reisenden Iris Meyer und Ingo Schmitmann in die Königsstädte Rabat, Fes, Meknes und Marrakesch, in Paläste und Gärten und in das Gewusel der Souks in den Medinas mit ihren Düften nach Zimt und Kardamon. Jahrhunderte alte mächtige Stadtmauern, orientalische Stimmung mit Schlangenbeschwörern, Wasserverkäufern und Märchenerzählern auf dem Jemaa el-Fna in Marrakesch sowie Abstecher nach Casablanca, in das beschauliche Essaouira und die antike römische Stätte von Volubilis runden die Reise ab.
Der Bilderreise wird durch persönliche Anekdoten der Referenten und Zitate aus dem Reisetagebuch ergänzt.

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Kontakt

Volkshochschule Selm

Willy-Brandt-Platz 2
59379 Selm

Tel.: 02592 922-0
Fax: 02592 922-830
E-Mail: vhs@stadtselm.de

Öffnungszeiten

Montag - Freitag:
09:00 - 12:00 Uhr
Montag - Dienstag
14:00 - 15:30 Uhr
Donnerstag:
14:00 - 17:00 Uhr 

Bankverbindung

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IBAN: DE87 4415 2370 0015 0001 77
BIC: WELADED1LUN

Volksbank Selm-Bork eG
IBAN: DE58 4016 5366 0100 4724 01
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