Dekorationsbild: Kursleiterin mit Teilnehmern, Gebäude einer Volkshochschule
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Bei der Suche nach Ort "Alte Synagoge Bork" wurden folgende Kurse/Veranstaltungen gefunden:

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Keine Anmeldung möglich 1700 Jahre jüdisches Leben in Deutschland

(VHS, ab Mo., 25.1., 18.30 Uhr )

Am 11.12. im Jahr 321 erlässt der römische Kaiser Konstantin ein Edikt. Es legt fest, dass jüdische Menschen städtische Ämter in der Kurie, der Stadtverwaltung Kölns, bekleiden dürfen und sollen. Dieses Edikt belegt eindeutig, dass jüdische Gemeinde bereits seit der Spätantike wichtiger integrativer Bestandteil der europäischen Kultur sind. 1700 Jahre jüdisches Leben und Wirken in Deutschland soll mit einem Festjahr begangen und gewürdigt werden. Die VHS im FoKuS Selm wird sich daran beteiligen.
Hölderlin begreift seine dichterische Sprache philosophisch, indem er ihr ein Moment "poetischer Prosa" zuschreibt, deren Anfänge man schon in seinen frühesten Gedichten finden kann und die er später im Sinne seines Über-sich-Hinausgerissenseins in die geschichtliche Zeit erfährt. Von 1802 bis 1806 prägt sie den Versuch eines Zyklus' von "Gesängen", deren Sprache diese Zerrissenheit sowohl aufhebt als auch immer stärker hervortreten lässt. Ausgehend von den Gedichten "Hälfte des Lebens" und "Andenken" vollzieht der Vortrag diese Entwicklungsgeschichte der Sprache an Beispielen aus allen Schaffensperioden Hölderlins nach, mit einem abschließenden Ausblick auf die Äußerungsweise seiner zweiten Lebenshälfte (im "Hölderlin-Turm").

freie Plätze Lauschsalon: Von weißer Zeit

(VHS, ab So., 31.1., 17.00 Uhr )

Das Jahr ist noch jung und scheint unberührt, gleich wie die Farbe Weiß. Der Winter zaubert mit Raureif und Schnee in Weiß getauchte Landschaften. Das Hörstück "Von weißer Zeit" ist eine phantastische, literarische und musikalische Variation auf die Farbe Weiß. Ein atmosphärischer Abend mit spannender Prosa und Lyrik von Rose Ausländer, Mascha Kaleko, Truman Capote, Sarah Kirsch, Virginia Woolf und Ingeborg Bachmann, geheimnisvoll umrahmt von der perlenden Musik der Harfe

Die Schauspielerin und Regisseurin Anja Bilabel, die nach ihrem Schauspielstudium bereits in zahlreichen Hauptrollen an verschiedenen deutschen Stadttheatern tätig war und mittlerweile als Hörspielsprecherin unter anderem für den Deutschlandfunk, den WDR sowie das Fernsehen tätig ist, konzipierte diesen Hörsalon. Die punktgenau auf die Texte abgestimmten musikalischen Sequenzen werden an der Harfe von Diplom-Harfenistin Verena Vollkmer gespielt, die parallel zur Leitung der Selmer Musikschule europaweit als Orchestermusikerin tätig ist.
In der neuen Veranstaltungsreihe der VHS Selm werden das Leben und Werk der großen Komponisten des 18. bis 20. Jahrhunderts in Form von Vorträgen mit anschließenden Konzerten präsentiert. Im Vortrag, veranschaulicht durch Bilder sowie Audio- und Videobeispiele, wird über den künstlerischen Weg des jeweiligen Komponisten, dem der Abend gewidmet ist, referiert. Der Vortrag dauert ca. 1 Stunde. Nach einer Pause (ca. 15 Minuten) folgt das ca. 50-minütige Konzert, in dem verschiedene Klavierwerke dieses Komponisten aufgeführt werden.
Referent und Solist ist unser Gastdozent Dr. Roman Salyutov - ein junger Konzertpianist, Dirigent und Musikwissenschaftler aus Bergisch Gladbach bei Köln. Er ist mit Konzerten weltweit unterwegs, leitet selbst mehrere Orchester, tritt mit Gastseminaren an verschiedenen Universitäten auf und ist Organisator von Kulturprojekten. Alle Info zu seiner Person ist unter www.roman-salyutov.de zu finden.
Mit Mozart verbindet man die goldene Zeit der sogenannten Epoche der Wiener Klassik. Es war die Blütezeit solcher, im Schaffen der Frühklassiker herauskristallisierten Genres wie beispielsweise Sonate, Quartett und Sinfonie. So gut wie in jeder Gattung hinterließ der Komponist Spuren, die von der Universalität seines Talents zeugen und das kompositorische Denken bis in die Moderne beeinflussten. Nicht nur in der reinen Instrumentalmusik, sondern auch im Bereich der Oper setzte Mozarts neue dramaturgische Standards und trug zur Etablierung der deutschen Sprache als Opernsprache maßgeblich bei. Sein Leben bestand aber nicht nur aus künstlerischen Triumphen, und die Berücksichtigung vieler dramatischer Momente seines erstaunlich markanten und zugleich kurzen Lebens lässt sein Phänomen tiefer begreifen.

freie Plätze Internationaler Frauentag

(VHS, ab Mo., 8.3., 18.00 Uhr )

Anlässlich des Internationalen Frauentages laden das Gleichstellungsbüro und die VHS zu einem frauenpolitischen Empfang ein. Es erwartet Sie ein inhaltlicher Beitrag zu einem Schwerpunktthema und einem anschließenden Zusammensein.
In der neuen Veranstaltungsreihe der VHS Selm werden das Leben und Werk der großen Komponisten des 18. bis 20. Jahrhunderts in Form von Vorträgen mit anschließenden Konzerten präsentiert. Im Vortrag, veranschaulicht durch Bilder sowie Audio- und Videobeispiele, wird über den künstlerischen Weg des jeweiligen Komponisten, dem der Abend gewidmet ist, referiert. Der Vortrag dauert ca. 1 Stunde. Nach einer Pause (ca. 15 Minuten) folgt das ca. 50-minütige Konzert, in dem verschiedene Klavierwerke dieses Komponisten aufgeführt werden.
In der Zeit vor Liszt existierte die konzertante Klavierkunst nicht in der Form, die für das heutige Konzertleben typisch ist. Der junge deutsch-ungarische Künstler, beflügelt von den Glückwünschen keines Geringeren als L. van Beethovens, erschien in der Musikmetropole Paris wie eine der größten Sensationen seiner Zeit und änderte für immer die Entwicklungsrichtung der Klaviermusik. Ganz Europa lag dem "König aller Pianisten" zu den Füßen. Bewundert von allem für seine enormen und unvergleichlichen virtuosen Fähigkeiten, blieb dem damaligen Publikum aber eine andere "poetisch-philosophische" Seite seines musikalischen Talents weitgehend unzugänglich, sodass der Meister neben grandiosen Triumphen auch Stunden von Bitterkeit und Verzweiflung erleben musste. Komponist, Pianist, Dirigent und Aufklärer - Liszt vollzog eine wahre Revolution in der Musikgeschichte, deren Lauf ohne seine Wirkung nie so geworden wäre.

freie Plätze Aus dem Reisetagebuch: Marokko

(VHS, ab Mi., 14.4., 18.30 Uhr )

Reiche Kultur, liebenswerte Menschen, weite Landschaften - der Norden Marokkos hat viel zu bieten.
Begleiten Sie die Reisenden Iris Meyer und Ingo Schmitmann in die Königsstädte Rabat, Fes, Meknes und Marrakesch, in Paläste und Gärten und in das Gewusel der Souks in den Medinas mit ihren Düften nach Zimt und Kardamon. Jahrhunderte alte mächtige Stadtmauern, orientalische Stimmung mit Schlangenbeschwörern, Wasserverkäufern und Märchenerzählern auf dem Jemaa el-Fna in Marrakesch sowie Abstecher nach Casablanca, in das beschauliche Essaouira und die antike römische Stätte von Volubilis runden die Reise ab.
Der Bilderreise wird durch persönliche Anekdoten der Referenten und Zitate aus dem Reisetagebuch ergänzt.

freie Plätze Dr. Heid: Von Barbra Streisand bis Bob Dylan

(VHS, ab Di., 1.6., 18.00 Uhr )

Barbra Streisand, Bob Dylan, Billy Joel, Simon & Garfunkel, Neil Diamond, Carole King, Leonard Cohen - und all die anderen. Die Liste von jüdischen Künstler*innen, die sich in der populären Musik hervorgetan und zugleich Musikgeschichte geschrieben haben, ist lang: Da ist Barbra Streisand, eine US-amerikanische Sängerin, Schauspielerin und Regisseurin, die ihr jüdisches Coming-out mit dem Film und der Musik von "Yentl" (1983) hatte. Niemand hat die Pop-Musik so sehr beeinflusst wie Bob Dylan, der es sogar bis zum Literatur-Nobelpreis schaffte. All diese jüdischen Musiker stehen wie es jüdischer Tradition entspricht - bewusst oder unbewusst - in ihren Songs für eine sozial-gerechtere, bessere Welt - Tikkun Olam. Bei dem Vortrag wird eine Auswahl namhafter jüdischer Künstler*innen präsentiert, ihr Leben und Werk musikalisch-literarisch eingeordnet.

Dr. L. Joseph Heid, Historiker wirkt als Literaturwissenschaftler und Publizist. Neben der Venia legendi für Neuere Geschichte veröffentlichte er zahlreiche Publikationen zur deutsch-jüdischen Beziehungs- u. Literaturgeschichte, u.a.: Von der Zunft zur Arbeiterpartei. Die Social-Demokratie in Duisburg 1848-1878 (1983); Deutsch-Jüdische Geschichte im 19. und 20. Jahrhundert (1992); Der ewige Judenhass (2000). Außerdem schreibt er für u.a.: Süddeutsche Zeitung; DIE ZEIT; Die Welt; Der Freitag; Jüdische Allgemeine; Tachles (Zürich).

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Kontakt

Volkshochschule Selm

Willy-Brandt-Platz 2
59379 Selm

Tel.: 02592 922-0
Fax: 02592 922-830
E-Mail: vhs@stadtselm.de

Öffnungszeiten

Montag - Freitag:
09:00 - 12:00 Uhr
Montag - Dienstag
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Donnerstag:
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